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reconcept Klima-Aktionswochen: Wir pflanzen einen Laubbaum für Sie!

Für jede neue Zeichnung der RE14 Multi Asset-Anleihe wird für Sie ein Laubbaum im Hamburger Forst Klövensteen gepflanzt - in Kooperation mit der Klimapatenschaft GmbH. Das Ziel: eine Fichtenmonokultur in einen Laubmischwald zu verwandeln. Denn das ist gut fürs Klima, schützt unser Grund- und Trinkwasser und verstärkt die Humusbildung, was wiederum Pilze und Mikroorganismen fördert, die Schadstoffe aus dem Wasser herausfiltern. 

Werden Sie Teil unserer Klima-Patenschaft! 
Zeichnen Sie unsere grüne RE14 Multi Asset-Anleihe und wir pflanzen einen Baum für Sie!

Ihr Engagement wird durch eine Urkunde dokumentiert. Bei der diesjährigen Pflanzaktion am 8. und/oder 9. November 2019 hat das reconcept-Team selber zum Spaten gegriffen. Ein unvergessliches Erlebnis gemeinsam mit mehr als 100 weiteren Hobby-Förstern für einen Tag.

40.000 Bäume bereits gepflanzt

Der Forst Klövensteen liegt bei Rissen im Hamburger Umland und ist mit seinen 580 Hektar (weit über fünf Millionen Quadratmetern!) das größte grüne Naherholungsgebiet der Hansestadt. Derzeit dominiert in dem Wald noch Nadelgehölz (Fichte & Kiefer). Dies soll sich dank der Baumpflanz-Aktion ändern. Seit Beginn dieser Aktion im Jahr 2015 wurden so in Deutschland über 40.000 Bäume gepflanzt, die jährlich immer wieder aufs Neue und auf ganz natürliche Weise die Anreicherung von 8 Millionen Litern sauberem Grund- und Trinkwasser ermöglichen.

Gewinnen Sie einen Eindruck von der Pflanzaktion im November 2019

Film ab unter: https://www.youtube.com/watch?v=p71DcDG443w&feature=youtu.be

Sie wären beim nächsten Mal gern dabei? Dann senden Sie uns kurz Ihre Kontaktdaten und wir nehmen Sie in die Gästeliste auf.
Stichwort: reconcept Klima-Baumpflanz-Aktion

Waldumbau für einen besseren Klima- und Naturschutz

In deutschen Wäldern wurde lange Zeit schnell wachsenden Nadelbäumen den Vorzug vor Laubbäumen gegeben. Fichte und Kiefer dominieren daher heute weite Waldflächen: Jeder vierte Baum in Deutschland ist eine Gemeine Fichte (Picea abies), der zweithäufigste Baum ist die Waldkiefer (Pinus sylvestris). Insbesondere Nadelbaum-Monokulturen zeigen sich heute in vielen Wäldern als instabil und bieten im Zuge des sich verändernden Klimas immer mehr Angriffsfläche – beispielsweise bei Stürmen und anderen Wetterextremen. Angriffen, denen diese Wälder nicht mehr standhalten.

Mischwälder aus Laub- und Nadelbäumen geben dem Wald dagegen mehr Struktur, was sich auf die Stabilität im Boden wie im Kronenraum auswirkt. Zusätzlich sind Mischwälder besser gegen Massenvermehrungen durch schädliche Insekten und gegen Waldbrände geschützt. Viele Insekten sind auf eine Baumart spezialisiert. In Monokulturen haben sie deshalb leichteres Spiel. Doch durch den sogenannten Waldumbau können wir unsere Wälder fit für die Zukunft gestalten.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels müssen in Zukunft viele deutsche Forstflächen angepasst werden. Sonst können sie den sich verändernden Umweltbedingungen nicht standhalten.

Die vielfältige Schutzfunktion unserer Wälder

Grundwasserschutz: Fichten und Kiefern tragen ganzjährig Nadeln, es bildet sich unter den Bäumen auf dem Waldboden ein dichter Grasfilz. Dieser Grasfilz lässt aufkommendes Regenwasser verdunsten, bevor es durch die oberen Erdschichten in das Grundwasser versickern kann. Zudem verhindern die ganzjährig am Baum hängenden Nadeln das Herabsickern des Regenwassers in den Boden. Diese Prozesse, Evaporation genannt, behindern die Anreicherung von Grundwasser.  Laubbäume hingegen tragen insbesondere in niederschlagsreichen Jahreszeiten, wie dem Herbst, keine Blätter, wodurch verstärkt Regenwasser in den Waldboden und die tieferen Erdschichten gelangen kann und die Evaporation reduziert wird. Ein Mischwald erlaubt eine Mehrbildung von 800.000 Litern Grundwasser pro Hektar pro Jahr. Jeder gepflanzte Laubbaum fördert jährlich die Bildung von 200 Litern Grundwasser.

Trinkwasserschutz: Der Wald wird, im Gegensatz zu landwirtschaftlich genutzten Flächen, nicht gedüngt oder mit Pestiziden behandelt. Außerdem filtert er durch seinen gesunden Boden das Regenwasser. So entsteht sauberes Grundwasser, welches wir dann über Brunnen als Trinkwasser nutzen.

Klimaschutz: Der Wald leistet einen überaus wichtigen Beitrag, denn die Bäume speichern in ihrem Holz das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO₂). Die Möglichkeiten des Klimaschutzes im Wald können sogar noch gesteigert werden, wenn das CO₂ in langlebigen Holzprodukten verbaut wird, anstatt es verrotten zu lassen oder es zu verbrennen.

Biodiversität: In Mischwäldern wachsen und entstehen unterschiedlichste Baum- und Pflanzenarten, die gemeinsam einen diversifizierten Lebensraum für verschiedene Tierarten bieten und somit den Reichtum an Fauna und Flora fördern. Diese Vielfalt (Biodiversität) erhöht die Resistenz gegenüber Sturmschäden und Parasiten.

Gut für Mensch und Natur: In Wäldern leben diverse geschützte oder seltene Tierarten auch außerhalb von Naturschutzgebieten. Außerdem erfüllt der Wald entlang von Autobahnen eine Lärmschutzfunktion. Im Gebirge bewahrt er uns vor Steinschlägen und Lawinen. Zudem bietet der Wald uns Menschen einen hohen Erholungswert: Ein Spaziergang im Wald kann bei der Bewältigung vom Stress des Alltags Wunder wirken und ist erwiesenermaßen gesund. 

Die vielfältigen Funktionen des Waldes können künftig nur erfüllt werden, wenn rechtzeitig auf Klimaveränderungen reagiert wird.