Wir wollen als Unternehmen kontinuierlich CO2 reduzieren und vermeiden
Um unsere Bemühungen und unseren konkreten Einsatz für mehr Nachhaltigkeit messbar zu machen, lassen wir seit 2019 alljährlich unseren CO2-Fußabdruck als Unternehmen analysieren und gleichen diesen über CO2-Zertifikate nach „Verified Carbon Standard“ aus.
Konkret unterstützen wir Klima-Projekte für den weltweiten Waldschutz sowie zur Wiedervernässung von Mooren (Königsmoor 2021). Moore sind die größten und effektivsten Kohlenstoffspeicher auf der Erde. Moore speichern doppelt so viel CO2 in ihren Torfen wie in den Wäldern weltweit enthalten ist.
Darüber hinaus kooperieren wir seit 2019 mit der Klimapatenschaft Hamburg und lassen für jede Neukundin/jeden Neukunden im Forst Klövensteen einen Laubbaum pflanzen. Auch eigene Routinen nehmen wir verstärkt unter die Lupe. So könnte eine Carsharing-Lösung zukünftig den Verbrauch der reconcept-Dienstwagen reduzieren.
reconcept Green Bonds: Wir vertreiben ausschließlich klimapositive Anlageprodukte
Nachhaltigkeit ist für reconcept nichts Neues, sondern Auftrag und Selbstverständnis: Nachhaltigkeit ist das Fundament der reconcept-Unternehmensstrategie – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Das Geschäftsmodell konzentriert sich vollständig auf die Entwicklung und Finanzierung Erneuerbarer Energien mit dem Ziel so über die Dekarbonisierung der Energiewirtschaft einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels zu leisten.
Unsere Antwort auf den Klimawandel: „Impact Investing – auf die Wirkung kommt es an.“ Dem Ausbau Erneuerbarer Energien kommt eine Schlüsselrolle beim globalen Klimaschutz zu. Gleichzeitig investieren unsere Kunden in einen Wirtschaftsbereich, der weltweit zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehört. Der Markt der Erneuerbaren Energien wächst kontinuierlich und bietet attraktive Renditechancen. Unsere Investmentkriterien lassen keinen Spielraum für Branchen mit negativem Einfluss auf ESG, wie beispielsweise Investments in oder mit Verbindung zur Rüstungs- oder Tabakindustrie, Atomkraft oder zu ausbeutender Kinderarbeit.
ESG-Prozess der Projektbewertung und -auswahl
Die reconcept GmbH verfolgt einen strukturierten, standardisierten und ESG-integrierten Prozess zur Auswahl und Bewertung von Projekten, die mit Mitteln aus Green Bonds finanziert werden. Ziel ist es, sicherzustellen, dass ausschließlich Projekte gefördert werden, die den Green-Bond-Kategorien „Erneuerbare Energien“ und „Energieeffizienz“ entsprechen, einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und mit den Unternehmenswerten in Einklang stehen. Ein Projekt wird nur dann für eine Finanzierung aus Green-Bond-Mitteln berücksichtigt, wenn es die definierten ESG- und Wirtschaftlichkeitskriterien erfüllt (Details dazu liefert das Green Bond Framework/ESG-Rahmenwerk). reconcept verfolgt dabei das erklärte Ziel, mögliche negative Begleiterscheinungen frühzeitig zu erkennen und zu minimieren, indem lokale Stakeholder (z. B. Gemeinden, indigene Gruppen) bereits in einer frühen Phase aktiv in die Projektentwicklung einbezogen werden. Gutachterliche Stellungnahmen und Umweltprüfungen ergänzen die Bewertung.
Durch unsere eigene Projektentwicklung können wir einen positiven Einfluss auf die komplette Konzipierung und den Bau von EE-Anlagen nehmen.
In der Projektentwicklung werden Umwelt- und Sozialkriterien bereits in der Frühphase berücksichtigt – etwa bei Standortwahl, Flächennutzung, Technikgestaltung, Rückbauplanung und Bürgerbeteiligung. Dazu zählen z. B.:
- Einhaltung von Sichtachsen und Mindestabständen,
- Schutz hochwertiger Böden,
- artenschutzrechtliche Gutachten,
- ökologische Pflegekonzepte,
- Rückbauverpflichtungen mit Absicherung,
- sowie lokale Mehrwertmodelle für Gemeinden.
Grundsätzlich gibt es keinen vorgefertigten Maßnahmenkatalog in puncto Nachhaltigkeit. Vielmehr muss für jedes Projekt in enger Absprache mit der Gemeinde geplant werden, welche Maßnahmen für den Standort einen wirklichen Mehrwert bieten. Wir orientieren uns dabei an Best-Practice-Beispielen sowie an innovativen Lösungen.

Klimawandel? Erneuerbare Energien sind zentraler Teil der Lösung
Unsere Anlagen und Module stammen von namenhaften Herstellern, die u.a. lokal fertigen und die sich ebenfalls für ESG aussprechen.Treibhausgasemissionen im Bereich der Erneuerbaren Energien entstehen in Abhängigkeit zu den geografischen Standorten der Herstellung und Montage der Komponenten, die aufgrund von vorgelagerten Lieferketteneffekten stark variieren. So ist die Entscheidung für einen Hersteller ebenfalls ein Teil unseres ESG-Kriterienkatalogs, der sich an den internationalen Standards „Global Reporting Initiative“, den „UN Social Development Goals“ sowie an den Sustainability Accounting Standards Board (SASB) orientiert.
Wir setzen vermehrt auf die Eigenentwicklung von Projekten, um die Klima-Faktoren von vornherein mitbestimmen zu können. Wie wir dies konkret mit beeinflussen? Zum Beispiel durch die jeweilige Standortwahl oder über die Laufzeitlänge der EE-Anlagen. So senkt die längere Lebensdauer einer Windenergieanlage von 20 Jahren auf 25 Jahren die CO2-Emissionen bereits um 8 Prozent. Je größer und moderner die Turbinen, umso geringer der CO2-Ausstoß. Grundsätzlich sind die Standortwahl von Windkraftanlagen und die Windverhältnisse die bedeutendsten Einflussgrößen, um den wahren Effekt auf die Gesamtwirkung der Windkraftanlage wiederzugeben. Diese Faktoren dominieren während der gesamten Lebensdauer und bestimmen den Gesamtenergieertrag pro Kilowattstunde und damit auch die potenzielle CO2-Ersparnis.



Wir sind überzeugt: Nur was nachhaltig ist, wird auch morgen noch Bestand haben. Das gilt für unsere Projekte, aber auch für jedes einzelne Anlage-Portfolio unserer Kunden. Denn die Energiezukunft ist grün.
Karsten Reetz, Geschäftsführer