Fragen und Antworten
Ihre Fragen - unsere Antworten
In unseren FAQ beantworten wir Ihnen die häufigsten Fragen rund um den reconcept WindEnergie Deutschland I.
Sie haben darüber hinaus eine Frage? Die beantworten wir Ihnen gerne. Senden Sie uns eine kurze Anfrage oder greifen Sie zum Hörer: 040-325 21 65-66
Ab welcher Summe kann ich in den reconcept WindEnergie Deutschland I investieren?
Beim reconcept WindEnergie Deutschland I handelt es sich um eine festverzinsliche Anleihe, in die Sie bereits ab 1.000 Euro investieren können. Wichtig: Die Summe, die Sie anlegen möchten, muss durch 1.000 Euro teilbar sein.
Mit welchem Ertrag kann ich rechnen?
Der reconcept WindEnergie Deutschland I ist über die gesamte Laufzeit von sieben Jahren fest mit 7,25 Prozent jährlich verzinst. Wenn Sie zum Beispiel 10.000 Euro investieren und die Anleihe über die gesamte Laufzeit halten, können Sie Zinserträge in Höhe von 5.075 Euro vereinnahmen (ohne Berücksichtigung Ihrer individuellen steuerlichen Situation).
Zum Ende der Laufzeit erhalten Sie zudem Ihr investiertes Kapital, im Beispiel 10.000 Euro, zurück.
Für die Verwahrung der Anleihe in Ihrem Depot können Depotgebühren bei Ihrer Bank anfallen.
Welche Kosten fallen für den Erwerb der Anleihe an?
Für den Erwerb der Anleihe fallen keine Gebühren an. Zur Verwahrung benötigen Sie ein Depot bei Ihrer Bank – hier können ggf. Depotgebühren durch Ihre Bank erhoben werden.
Wie lange binde ich mein Kapital?
Beim reconcept WindEnergie Deutschland I handelt es sich um ein börsennotiertes Wertpapier. Für Sie bedeutet das maximale Flexibilität, denn Sie können während der siebenjährigen Laufzeit nach Börseneinführung jederzeit Anteile an der Anleihe, auch anteilig, über die Börse verkaufen.
Warum benötige ich ein Wertpapierdepot, um die Anleihe zu erwerben?
Beim reconcept WindEnergie Deutschland I handelt es sich um ein börsennotiertes Wertpapier, das in Ihr persönliches Wertpapierdepot eingebucht wird. Die Vorteile für Sie:
- Liquidität: Die Anleihe hat zwar eine feste Laufzeit, an deren Ende sie zurückgezahlt wird, kann aber nach Börseneinführung jederzeit über die Börse verkauft werden – auch anteilig.
- Transparenz: Sie können den Kurs des Wertpapiers nach Börseneinführung jederzeit in Ihrem Depot einsehen.
- Zentrale Dokumente an einem Ort: Freistellungsaufträge, Vollmachten, steuerliche Informationen und Ähnliches liegen gebündelt bei Ihrer Bank.
- Regulierung: Als börsennotiertes Wertpapier unterliegt der reconcept WindEnergie Deutschland I hohen regulatorischen Anforderungen.
Was ist der Unterschied zwischen einer Aktie und einer Anleihe?
Beides sind Wertpapiere. Bei einer Aktie beteiligen Sie sich am Eigenkapital eines Unternehmens, einer Aktiengesellschaft. Sie werden praktisch zum Miteigentümer. Der Aktienkurs kann stark schwanken und hängt neben der Unternehmens- und Marktentwicklung auch von der Einschätzung ab, wie sich die Aktiengesellschaft zukünftig entwickeln wird. Als Aktionär erhalten Sie, sofern das auf der Hauptversammlung so beschlossen wurde, eine Dividende als Beteiligung am Geschäftserfolg.
Bei einer Unternehmensanleihe stellen Sie dem Emittenten Fremdkapital zur Verfügung, Sie gewähren also einen Kredit. Dafür erhalten Sie über eine vorher festgelegte Laufzeit feste Zinsen. Am Ende der Laufzeit bekommen Sie Ihr investiertes Kapital zurück. Bei börsennotierten Anleihen kann der Kurs ebenfalls schwanken, aber längst nicht so stark wie bei Aktien.
Wie sicher ist eine Anleihe?
Als börsennotiertes Wertpapier unterliegt der reconcept WindEnergie Deutschland I hohen regulatorischen Anforderungen wie dem Wertpapierhandelsgesetz. Anders als bei einer Aktie erhalten Sie bei einer Anleihe einen festen Zins, der beim reconcept WindEnergie Deutschland I 7,25% p.a. beträgt.
Zum Laufzeitende wird Ihnen der Nennwert Ihres gezeichneten Kapitals zurückgezahlt. Sollten Sie vor Ende der Laufzeit über die Börse verkaufen, erhalten Sie den zum jeweiligen Zeitpunkt gestellten Verkaufskurs. Dieser kann unter dem Nennwert, also unter 100 Prozent, liegen, aber auch darüber, je nach Angebot und Nachfrage.
Mit Ihrem Investment stellen Sie der reconcept Windenergie Deutschland GmbH Fremdkapital zur Verfügung. Sollte die Emittentin zahlungsunfähig werden, besteht für Sie das Risiko eines Zahlungsausfalls bis hin zum Totalverlust. Alle Risiken einer Investition sind ausführlich in Kapital 3 des Wertpapierprospekts beschrieben, den Sie vor einer Investition lesen sollten.
Handelt es sich beim reconcept WindEnergie Deutschland I um eine nachrangige Anleihe?
Nein, der reconcept WindEnergie Deutschland I ist nicht nachranging. Im Insolvenzfall ist die Bedienung der Verbindlichkeiten also mindestens gleichgestellt zu anderen Verbindlichkeiten der Emittentin.
Was finanziert der reconcept WindEnergie Deutschland I?
Der reconcept WindEnergie Deutschland I finanziert die Projektentwicklungs-Pipeline von reconcept im Bereich Windkraft. Der Fokus liegt dabei auf Windenergie an Land in den nord- und ostdeutschen Bundesländern. Der Emissionserlös wird insbesondere für den Erwerb von Projektrechten im Windbereich verwendet: Es werden neue Windparks entwickelt und bestehende Windenergieanlagen repowert, also durch leistungsstärkere Anlagen ersetzt. Auch die Ergänzung um Batterieenergiespeicher ist möglich.
reconcept entwickelt die Projekte in der Regel bis zur Baureife und veräußert die Projektrechte anschließend an Dritte.
Welche Erfahrung hat reconcept mit Windenergie?
Bereits seit mehr als 25 Jahren ist reconcept im Bereich der Erneuerbaren Energien aktiv. Alles begann 1998 in Husum mit der Auflegung einer der ersten Windkraftbeteiligungen Deutschlands. Heute ist reconcept neben dem Hamburger Hauptsitz an den Standorten Berlin, Helsinki, Madrid, Singapur und Toronto vertreten und verfügt über eigene Projektentwicklungsteams, die schwerpunktmäßig in Deutschland und Kanada Windkraftprojekte realisieren. Zur reconcept Gruppe gehört auch Tuulialfa Oy, einer der größten Windenergie-Projektentwickler Finnlands.
Was ist Repowering bei Windenergieanlagen?
Als Repowering bezeichnet man das Ersetzen älterer Windenergieanlagen durch neue, moderne und leistungsstärkere. Dafür werden die bisherigen Anlagen zunächst zurückgebaut und anschließend durch neue Windenergieanlagen mit höherer Effizienz ersetzt. Der Vorteil des Repowerings: Auf derselben Fläche können deutlich höhere Stromerträge erzielt werden – häufig erzeugen bereits halb so viele moderne Anlagen ein Vielfaches des Stroms älterer Windenergieanlagen. Dadurch lässt sich die Nutzung bestehender Windstandorte effizienter und nachhaltiger gestalten.
Wie werden die Erträge erwirtschaftet und ist die Rückzahlung sicher?
Die Emittentin, die reconcept Windenergie Deutschland GmbH, erwirbt Projektrechte für Windparks. Dabei handelt es sich um Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Genehmigung eines Windparks besteht aus vielen einzelnen Schritten – vom Pachtvertrag für das Grundstück über Baugenehmigungen bis hin zum Netzanschluss. Auch für das Repowering müssen zunächst bestehende Anlagen erworben werden.
Die über die Projektrechte gesicherten Vorhaben werden von reconcept weiterentwickelt und dann in der Regel bei Baureife veräußert.
Wie groß ist das Marktpotenzial für Windenergie in Deutschland?
Deutschland hat gesetzlich das Ziel verankert, bis 2030 mindestens 80 Prozent des Bruttostromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien zu decken. Im Jahr 2025 lag der Anteil bei rund 55 Prozent. Windenergie spielt dabei eine zentrale Rolle – sie ist hierzulande die wichtigste Energiequelle. Laut Bundesnetzagentur speisten Windenergieanlagen im Jahr 2025 insgesamt rund 132,6 Terawattstunden (TWh) Strom ins Netz ein – davon 106,5 TWh aus Windenergie an Land und 26,1 TWh aus Offshore-Windenergie. Damit entfiel rund 30 Prozent der Stromerzeugung auf Windkraft.
Ende 2025 waren Windenergieanlagen an Land mit einer Gesamtleistung von 68,1 Gigawatt (GW) am Netz – das EEG-Ausbauziel lag bei 76,5 GW. Um die angepeilten 115 GW bis 2030 zu erreichen, müssten jährlich durchschnittlich 9,4 GW zugebaut werden. Zum Vergleich: 2025 war mit einem Zubau in Höhe von 5,3 GW das zweitbeste Jahr seit 2017.
Neben dem politischen Ausbauziel für Windenergie gibt es einen weiteren wichtigen Treiber: der wachsende Stromhunger. Durch die Elektrifizierung von Verkehr und Wärme schätzt das Bundeswirtschaftsministerium den Stromverbrauch für 2030 auf 750 TWh – gegenüber etwa 525 TWh im Jahr 2023. Rechenzentren für Künstliche Intelligenz, Cloud-Dienste und Kryptowährungen sind in dieser Prognose noch nicht einmal vollständig berücksichtigt.
Das Marktpotenzial für Windenergie ist also groß. Zugleich bleiben die Herausforderungen: eine Konkurrenz um Flächen und Netzanschlüsse. Hier gilt es als Projektentwickler, die richtigen Standorte frühzeitig zu identifizieren.
Wie groß ist das Marktpotenzial für Repowering in Deutschland?
Die Hälfte aller deutschen Windenergieanlagen ist seit mindestens 15 Jahren in Betrieb. Viele Anlagen fallen somit in naher Zukunft aus der 20-jährigen EEG-Förderung. Betreiber stehen dann vor der Entscheidung, diese stillzulegen, weiterzubetreiben oder zu repowern, also zu erneuern.
Laut einer aktuellen Analyse von RÖDL könnten rund 15.000 bestehende Anlagenstandorte mit einer heutigen Leistung von etwa 21,5 GW auf 64,5 GW durch Repowering gesteigert werden. Selbst wenn nicht das gesamte Potenzial gehoben wird, ließe sich durch Repowering ein erheblicher Teil der Ausbaulücke schließen – ohne massiv neue Flächen zu beanspruchen.
Der Markt scheint dieses Potenzial erkannt zu haben: 2025 wurden laut Marktstammdatenregister 279 Windenergieanlagen mit einer Leistung von 1.548 MW durch Repowering in Betrieb genommen – eine Repowering-Quote von knapp 30 Prozent der zugebauten Bruttoleistung.
Wie kommt reconcept als kleiner Projektentwickler an Flächen für Windenergieanlagen?
Die Flächenauswahl bildet die Basis für unsere Projektentwicklung, auch im Bereich Windenergie. reconcept steht dafür sowohl Personal als auch entsprechende Software zur Verfügung, um von Anfang an möglichst sorgfältig Flächen mit hohem Potenzial zu identifizieren. Unser Akquiseteam überzeugt neben fachlicher Kompetenz durch räumliche Nähe – wir sind ausschließlich im nord- und ostdeutschen Raum aktiv – und feste persönliche Ansprechpersonen.
Erneuern die großen Energieversorger und Betreiber ihre Windenergieanlagen nicht selbst?
Ja, die großen Energieversorger und Betreiber wie Stadtwerke erneuern ihre Anlagen im Bestand mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst, wenn sich das wirtschaftlich für sie rechnet. Allerdings zeigt ein Blick ins Marktstammdatenregister, dass viele der Windenergieanlagen, die demnächst aus dem EEG fallen, eben nicht im Besitz der großen Betreiber sind, sondern häufig natürlichen Personen, kleinen Projektentwicklern oder Genossenschaften gehören. Hier liegt die Chance für Projektentwickler wie reconcept: Wir identifizieren systematisch Windparks, die in den nächsten Jahren aus der EEG-Förderung fallen, von der Leistung und ihrem Standort her attraktiv sind und sich im Besitz von kleineren Betreibern befinden.
Welche Umweltauswirkungen haben Windenergieanlagen und das Repowering?
reconcept verfolgt das Ziel, negative Auswirkungen auf Mensch und Natur so gering wie möglich zu halten und berücksichtigt bei der Projektentwicklung neben wirtschaftlichen auch klare ökologische Kriterien. Alle Projekte werden im Rahmen umfangreicher Umweltprüfungen bewertet und müssen strenge Richtlinien einhalten.
Wie jedes Bauvorhaben haben auch Windenergieanlagen und das Repowering Auswirkungen auf Umwelt und Landschaft. Das betrifft vor allem die Bauphase, den Schall im Betrieb, das Landschaftsbild sowie den Schutz von Vögeln und Fledermäusen.
Repowering bietet dabei oft ökologische Vorteile: Bestehende Standorte und Zufahrten können weiter genutzt werden, während gleichzeitig mit weniger Anlagen mehr sauberer Strom erzeugt wird. Moderne Windenergieanlagen sind zudem zu rund 90 Prozent recyclebar und für die Rotorblätter werden laufend bessere Recyclingmethoden entwickelt.
2025 war ein schwaches Windjahr. Wie beeinflusst der Klimawandel die Winderträge?
Das Windaufkommen unterliegt natürlichen Schwankungen – sowohl innerhalb eines Jahres als auch im Vergleich einzelner Jahre. Ein einzelnes schwaches Windjahr lässt sich daher nicht unmittelbar dem Klimawandel zuschreiben. Die wissenschaftliche Einschätzung ist differenzierter: Der Klimawandel kann regionale Windmuster sowie die Volatilität der Stromerzeugung beeinflussen.
Für die Bewertung von Windparks ist deshalb entscheidend, nicht auf einzelne Jahre abzustellen, sondern langfristige Winddaten, standortspezifische Gutachten und konservative Ertragsannahmen heranzuziehen. reconcept berücksichtigt solche Schwankungen bereits in der Projektprüfung und Strukturierung.
Zusätzlich wird bei neuen Windparkprojekten geprüft, ob Batterieenergiespeicher wirtschaftlich und technisch sinnvoll integriert werden können. Speicher können dazu beitragen, Stromerzeugung und Vermarktung flexibler zu gestalten, sie ersetzen jedoch nicht die sorgfältige Standort- und Ertragsanalyse.
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz wird 2027 novelliert. Welche Auswirkungen könnte das haben?
Nach heutiger Einschätzung hat die geplante EEG-Novelle keine unmittelbaren Auswirkungen auf die reconcept WindEnergie Deutschland I. Die entsprechenden Gesetzentwürfe wurden im Juli 2026 vom Bundeskabinett beschlossen, sind aber noch nicht verabschiedet und können daher noch angepasst werden. Für reconcept als Projektentwickler können die geplanten Änderungen sogar zusätzliche Chancen eröffnen. Denn das neue Regelwerk setzt stärker auf Netzdienlichkeit, Eigenvermarktung und eine effiziente Nutzung der vorhandenen Netzkapazitäten. Genau darauf ist die Projektentwicklung von reconcept bereits ausgerichtet.
reconcept entwickelt Windparks so, dass unterschiedliche Vermarktungs- und Erlösmodelle möglich sind. Neben der klassischen Förderung können beispielsweise langfristige Stromabnahmeverträge (PPAs) oder die direkte Versorgung energieintensiver Abnehmer interessant sein. Deshalb berücksichtigt reconcept bereits bei der Standortwahl, ob ein Projekt für Großabnehmer besonders geeignet ist.
Auch die Kombination von Windparks mit Batteriespeichern kann zusätzliche Vermarktungsmöglichkeiten schaffen. Batteriespeicher können beispielsweise dazu beitragen, Strom flexibler zu nutzen und auf Veränderungen im Stromangebot zu reagieren – und so auch bei möglichen Abregelungen im Falle eines Überangebots keine Erlöseinbußen zu riskieren. reconcept prüft daher bei der Entwicklung von Windparks grundsätzlich die Möglichkeit, einen Batteriespeicher zu integrieren. Die Anleihemittel können ebenfalls für die Entwicklung von Speichern eingesetzt werden.
Eine weitere geplante Änderung betrifft den Netzanschluss. Das bisherige Prinzip „First Come, First Served“ soll durch „First Ready, First Served“ ersetzt werden. Entscheidend wäre damit künftig stärker der Reifegrad eines Projekts. Für reconcept ist das grundsätzlich positiv: Die begrenzten Netzanschlusskapazitäten sollen nicht mehr durch Projekte blockiert werden, die möglicherweise nicht realisiert werden. Gleichzeitig können Projekte, die bereits einen fortgeschrittenen Entwicklungsstand erreicht haben, von diesem Reifegradprinzip profitieren.
Die politischen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie bleiben grundsätzlich positiv. Die Bundesregierung hält am Ziel fest, bis 2030 mindestens 80 Prozent des Stromverbrauchs aus erneuerbaren Energien zu decken. Für Windenergie an Land soll das Ausschreibungsvolumen in den kommenden Jahren deutlich steigen: Für 2027 und 2028 sind jeweils 15.000 MW vorgesehen, für 2029 12.000 MW und für 2030 bis 2032 jeweils 10.000 MW. Damit können sich die Chancen für Projekte aus der reconcept-Pipeline verbessern, einen Zuschlag und damit eine Förderung nach dem EEG zu erhalten.
Was bedeutet das für die Anleihe? Für reconcept als Projektentwickler verändert sich das Geschäftsmodell durch die geplanten regulatorischen Anpassungen grundsätzlich wenig. reconcept entwickelt Windparks in der Regel bis zur Baureife, baut und betreibt sie jedoch nicht selbst, sondern veräußert die entsprechenden Rechte an Dritte. Dadurch ist reconcept nicht über die gesamte Laufzeit eines Windparks dessen Betreiber- und Betriebsrisiken ausgesetzt.
Für Investierende bedeutet das: Die geplanten Änderungen verändern weder die Strategie von reconcept noch das Geschäftsmodell, auf dem die Anleihe basiert. Gleichzeitig können zusätzliche Vermarktungsoptionen, ein stärkerer Fokus auf die Netzdienlichkeit und das neue Prinzip beim Netzanschluss die wirtschaftliche Entwicklung und Verwertbarkeit von Windprojekten unterstützen.
Hinzu kommt ein langfristiger struktureller Faktor: Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Verkehr, Wärme und Industrie steigt der Bedarf an erneuerbar erzeugtem Strom. Damit bleibt der Ausbau der Windenergie ein wichtiger Baustein der Energiewende.